Aufstellungen und mehr

Aufstellungen sind eine Möglichkeit Verbindungen und Ursachen aufzuzeigen. Es werden Zusammenhänge im täglichen Wirken erkannt und Lösungsansätze entwickelt, wodurch eine Veränderung möglich ist.
Ursprünglich wurden Aufstellungen im Familienkontext (Familienaufstellungen) angewendet. Inzwischen werden Aufstellungen auch für Beziehungen zu Freunden, Kollegen und Kunden genutzt. Ebenso für die eigene Beziehung zu Gesundheit, Geld, Erfolg, Zufriedenheit, Sucht, Körpergewicht, Gefühle. Und in Unternehmen (Organisationsaufstellung). Um nur einige zu nennen.

Für wen und welche Themen sind Aufstellungen sinnvoll?

Aufstellungen sind eine einfache und sehr effektive Methode, um einen Status Quo zu erkennen, eine Situation zu klären, Sicherheit zu bekommen. Und um Lösungsansätze zu entwickeln. Oder um zu prüfen, welche der anstehenden Alternativen im Moment sinnvoll ist.

Generell sind Aufstellungen für jeden eine sinnvolle Unterstützung, der Konflikte bewältigen möchte, sich auf neue Aufgaben oder sonstige Veränderungen vorbereitet oder einfach zu einem Thema bewusst werden will.

 

Typische Beispiele für den Einsatz im privaten Kontext:

  • Konflikte in der Beziehung zum Lebenspartner, Chef, Familienmitglied,…
  • Mir fällt es schwer Nein zu sagen, abzunehmen, mit Geld umzugehen, …
  • Veränderungen prüfen – was bedeutet der Umzug,  Jobwechsel,… für mich?
  • Krankheit – welche psychosomatischen Ursachen haben meine körperlichen Symptome?

 

Typische Beispiele für den Einsatz im beruflichen Kontext:

  • Mangelnder Erfolg – warum bleibt der geplante Erfolg aus?
  • Beziehungskonflikte innerhalb des Unternehmens oder des Teams
  • Firmengründung – wie reagieren die Kunden auf mich / mein Angebot?

 

Wie funktionieren Aufstellungen?

Der Klient definiert kurz die Fragestellung, sein Anliegen. Anschließend wählt er aus der Gruppe die Stellvertreter für sich selbst und für alle weiteren Ressourcen, die für sein Anliegen relevant sind. Danach führt er die Stellvertreter, auch Repräsentanten genannt, intuitiv an einen Platz im Raum. (Ist-Situation)
Der Klient setzt sich an einen Platz, von wo aus er alles gut beobachten kann. Die Repräsentanten nehmen wahr, was sie empfinden, denken und fühlen. Der Aufstellungsleiter entwickelt gemeinsam mit den Repräsentanten durch räumliches Umstellen der Repräsentanten und verbale Interaktionen  ein neues Bild. (Lösungsbild).
Das in der Aufstellung Erlebte und das Lösungsbild lässt der Klient wirken.
Es gibt unterschiedliche Erklärungsmodelle für die Wirkungsweise einer Aufstellung; z.B. wieso nimmt der Repräsentant die Gefühle einer fremden Person wahr. Unabhängig davon, ob eines dieser Erklärungsmodelle passt oder nicht: Dass Aufstellungen wirken, zeigt die Erfahrung.

 

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